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Angst vor einer Schönheitsoperation? Überwinden einfach gemacht!

Zwischen dem Wunsch, das eigene kosmetische oder gesundheitliche Problem zu überwinden und seiner erfolgreichen Lösung steht oft eine unsichtbare Barriere: ANGST. Wir wollen Ihnen hier Wege zeigen, wie man diese persönliche Mauer überwinden kann.

 

„Ich sehne mich schon einige Jahre nach einer Laseroperation, die meinen Augenfehler verbessern oder gar heilen würde“, erzählt die dreißigjährige Simone. „Aber die Vorstellung von einem Gerät, das sich meinem Auge nähert, ist für mich ein Horror. Das ist der Hauptgrund, warum ich mich zu diesem Eingriff noch nicht durchringen konnte. Daher trage ich weiterhin meine Brille, die mich vor allem beim Sport stört. Beim Arbeiten am PC muss ich sie ablegen, ich verlege sie ständig und muss sie suchen. Ich fühle mich wie ein Feigling, aber ich weiß nicht, wie ich diese Angst überwinden könnte“, erzählt die sportliche Akademikerin.

Ähnliche Befürchtungen kennen sicherlich viele Leserinnen, egal, um welche Art von Eingriff es sich handelt: Brustoperation, Nasenkorrektur, Liposuktion oder Facelifting – alle haben einen gemeinsamen Nenner und der heißt Angst vor dem Eingriff. Wie kann man ies los werden?

 

Psychologischer Rat

Es ist ratsam, vor dem Eingriff einen Psychologen zu konsultieren. Manche Kliniken bieten solche Gespräche im Rahmen der Voroperationsuntersuchung an. Eine Rolle spielt natürlich auch, ob es sich um einen Eingriff aus gesundheitlichen Gründen handelt, oder ob man damit ein – oft eingebildetes – „Luxusproblem“ lösen will. Wenn jemand glaubt, dass über Erfolg im Leben hauptsächlich oberflächliche, äußerliche Faktoren entscheiden, kann ihm auch ein Psychologe gleichzeitig helfen, sich auch in den Ansichten im Bezug auf sich selbst zu orientieren.

Das jedoch löst noch nicht die direkte Angst vor dem Eingriff. Mit Befürchtungen müssen sowohl Leute klar kommen, die eine ästhetische Operation wirklich brauchen, als auch diejenigen, die sich für diesen Weg wegen des eigenen Selbstbewusstsein entschieden haben, oder sogar zu dieser Entscheidung von der heutigen Gesellschaft, die immer mehr eine Gleichung zwischen Schönheit und Erfolg stellt und äußerliche Makel wie auch natürliche Alterungserscheinungen nicht mehr akzeptiert, manipuliert worden sind.

 

Greifen Sie Ihre Angst an

„Wenn du Angst vor etwas hast, dann greif sie an!“ Diese Empfehlung funktioniert laut Psychologen am besten. „Befürchtungen kann man nicht anders überwinden, als dass man das, wovon ich Angst habe, direkt tue. Die Angst löst sich in dem Moment auf, wenn ich sie berühre. Angst vor dem Fliegen, vor Schlangen, vor der Schwiegermutter oder der Operation. Eine Schlange kann man angreifen, die Schwiegermutter umarmen und die Operation ansehen.

 

Dass es wirklich funktioniert, bestätigt auch die fünfunddreißigjährige Christina, eine Patientin die mit einer Magenverkleinerung schon eine Operation hinter sich hat. „Ich wollte schon immer abnehmen. Jahrelang. Manchmal habe ich einige Kilos abgenommen, dann habe ich das Doppelte zugenommen. Daher habe ich über eine bariatrische Operation nachgedacht, es dauerte jedoch einige Monate, bis ich dazu den Mut gesammelt habe. Das erste Mal besuchte ich eine Klinik mit der Einstellung, dass ich noch nichts entscheiden werde, ich schaue es mir nur unverbindlich an. Der Arzt sah meine Angst und daher redete sie auch direkt an. Ich durfte sogar den Operationssaal anschauen. Das war der entscheidende Moment, eine großen Teil der Befürchtungen konnte ich dort ablegen und ich freute mich sogar drauf. Eine Woche später lag ich schon auf dem Operationstisch. Letztendlich war alles noch viel einfacher und weniger schmerzhafter als in meinen Vorstellungen. Heute habe ich schon zwanzig Kilo weniger und fühle mich toll, endlich bin ich eine selbstbewusste Frau.“

Kommunizieren Sie

In dem Moment, in dem Sie sich für eine Klinik entscheiden, sollten Sie ihre Befürchtungen kommunizieren. Es ist keine Schande ihre Unsicherheiten zuzugeben, vor allem vor Leuten, die damit täglich zu tun haben.

Gleichzeitig ist es auch ratsam, über die Befürchtungen auch mit Menschen außerhalb der Gesundheitseinrichtungen zu sprechen. Es hilft mit Menschen zu kommunizieren, die Verständnis haben, die uns unterstützen. Wir müssen keine Helden spielen. Wenn wir uns bei Freunden oder in der Familie anvertrauen können, mindert es automatisch unsere Ängste.

 

Angst vertreiben – step by step

–                    Sprechen Sie mit einer Patientin, die einen solchen Eingriff schon hinter sich hat. Ihre persönlichen Gefühle können sie in Ihren Vorhaben bestärken oder sie auch davon abbringen. Je mehr „Absolventinnen“ Sie finden, umso objektiver wird das Bild.

–                    Recherchieren Sie und beschaffen Sie sich möglich fachliche Details über den Eingriff. Hier bei uns finden Sie eine Reihe objektiver Informationen, vielleicht hilft Ihnen gerade einer unseren Artikel

–                    Schreiben Sie sich auf ein Blatt Papier Pros und Kontras. Dann vergleichen Sie die Plus- und Minuspunkte und schauen Sie, was überwiegt. Das Ergebnis sollte für Sie eine Anleitung sein, ob man weitere Schritte setzen soll.

–                    Zögern Sie nicht, ein Gespräch mit einem Psychologen zu vereinbaren.

–                    Machen Sie einen unverbindlichen Besuch der Klinik aus. Sie müssen sich dabei zu nichts verpflichten und bekommen dabei einige Informationen. Schreiben Sie sich vor dem Besuch die Fragen auf, die Sie interessieren, damit Sie dann nichts vergessen.

–                    Sprechen Sie über Ihre Ängste mit Freunden oder dem Partner. Das Problem bekommt eine konkretere Form, ist besser greifbar.

–                    Motivieren Sie sich mit einer Belohnung für den Mut: Kaufen Sie sich dann eine neue Handtasche oder ein Parfüm.